AGB

  1. Geltungsbereich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen 2.1 Diese Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen der Auftragnehmerin, Gómez & Pannek GbR, und ihrem Auftraggeber in ihrer zum Zeitpunkt des Auftrags gültigen Fassung, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart oder gesetzlich vorgeschrieben ist.
    2.2 Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur Vertragsbestandteil, wenn die Auftragnehmerin diese ausdrücklich anerkannt hat.
  2. Zustandekommen eines Vertrags
    2.1 Die Präsentation der Dienstleistungen auf dieserInternetseite stellt kein rechtlich bindendes Vertragsangebot unsererseits dar, sondern ist nur eine unverbindliche Aufforderungen an den Kunden, Gómez & Pannek einen Auftrag zu erteilen.2.2 Die Annahme des Angebots erfolgt schriftlich oder in Textform innerhalb von einer Woche. Nach fruchtlosem Ablauf der Frist gilt das Angebot als abgelehnt.
  3. Aufklärungs- und Mitwirkungspflicht des Auftraggebers
    3.1 Der Auftraggeber hat die Auftragnehmerin rechtzeitig über gewünschte Ausführungsformen  (insbesondere Verwendungszweck, Lieferung auf Datenträgern, Anzahl der Ausfertigungen, äußere Form der Übersetzung etc.) der Übersetzung zu unterrichten. Ist die Übersetzung für den Druck bestimmt, überlässt der Auftraggeber der Auftragnehmerin rechtzeitig vor Drucklegung einen Korrekturabzug, so dass die Auftragnehmerin eventuelle Fehler ausbessern kann. Namen und Zahlen sind vom Auftraggeber zu überprüfen.
    3.2 Der Auftraggeber stellt der Auftragnehmerin bei Erteilung des Auftrags alle Informationen und Unterlagen, die zur Erstellung der Übersetzung notwendig sind, zur Verfügung. Dazu gehören insbesondere Terminologie des Auftraggebers, Abbildungen, Zeichnungen, Tabellen, Abkürzungen, interne Begriffe, frühere Übersetzungen in der gleichen Sache etc.
    3.3 Fehler und Verzögerungen, die sich aus der fehlenden oder verzögerten Übermittlung von Informationsmaterial und Anweisungen ergeben, gehen nicht zu Lasten der Auftragnehmerin.

    3.4 Der Auftraggeber übernimmt die Haftung für die Rechte an dem zu übersetzenden Text und stellt sicher, dass eine Übersetzung angefertigt werden darf. Von diesbezüglichen Ansprüchen Dritter jeglicher Art stellt er die Auftragnehmerin frei.

  4. Rechte des Auftraggebers bei Mängeln
    4.1 Die Auftragnehmerin behält sich das Recht auf Nacherfüllung vor. Der Auftraggeber hat zunächst nur Anspruch auf Beseitigung der in der Übersetzung möglicherweise enthaltenen Mängel.
    4.2 Der Anspruch auf Nacherfüllung muss vom Auftraggeber unter genauer Angabe des Mangels geltend gemacht werden.
  5. Haftung und Verjährung
    5.1 Die Auftragnehmerin haftet nur bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz. Nicht als grobe Fahrlässigkeit einzustufen sind Schäden, die durch Computerausfälle und Übertragungsstörungen bei E-Mail-Versendung oder durch Viren verursacht worden sind. Die Auftragnehmerin trifft durch Anti-Virus-Software gegen Letzteres Vorkehrungen. Die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit gilt ausschließlich im Falle der Verletzung von Hauptpflichten.
    5.2 Der Anspruch des Auftraggebers gegen die Auftragnehmerin auf Ersatz eines nach Ziff. 4.1 Satz 4 verursachten Schadens wird auf 5.000 EUR begrenzt; im Einzelfall ist die ausdrückliche Vereinbarung eines höheren Schadensersatzanspruchs möglich.
    5.3 Der Ausschluss oder die Begrenzung der Haftung nach Nr. 5(1) und (2) gilt nicht für Schäden eines Verbrauchers aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

    5.4 Ansprüche des Auftraggebers gegen den Übersetzer wegen Mängeln der Übersetzung (§ 634a BGB) verjähren, sofern nicht Arglist vorliegt, in einem Jahr seit der Abnahme der Übersetzung.

    5.5 Die Haftung für Mangelfolgeschäden ist entgegen § 634a BGB auf die gesetzliche Verjährungsfrist beschränkt. Hiervon bleibt § 202 Abs. 1 BGB unberührt.

  6. Geheimhaltung
    Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, Stillschweigen über alle Tatsachen zu bewahren, die ihr im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt werden.
  7. Mitwirkung fachkundiger Dritter
    7.1 Die Auftragnehmerin ist berechtigt, zur Ausführung des Auftrags Mitarbeiter oder fachkundige Dritte heranzuziehen.
    7.2 Bei Heranziehung von fachkundigen Dritten hat die Auftragnehmerin dafür zu sorgen, dass sich diese zur Verschwiegenheit entsprechend Nr. 6 verpflichten.
  8. Vergütung
    8.1 Die Rechnungen des Übersetzers sind fällig und zahlbar ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum.
    8.2 Alle Preise sind Brutto-Preise. Die Auftragnehmerin ist gem. § 19 UStG von der Umsatzsteuer befreit.8.3 Der Auftraggeber hat die Möglichkeit der Zahlung per Vorkasse oder auf Rechnung.

    8.3 Die Auftragnehmerin hat neben dem vereinbarten Honorar Anspruch auf Erstattung der tatsächlich angefallenen und mit dem Auftraggeber abgestimmten Aufwendungen. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, bei umfangreichen Übersetzungen einen angemessenen Vorschuss zu verlangen. Die Auftragnehmerin kann mit dem Auftraggeber vorher schriftlich vereinbaren, dass die Übergabe ihrer Arbeit von der vorherigen Zahlung ihres vollen Honorars abhängig ist.

    8.4 Ist die Höhe des Honorars nicht vereinbart, so ist eine nach Art und Schwierigkeitsgrad angemessene und übliche Vergütung geschuldet. In diesem Fall treten die Bestimmungen, die im Justizvergütungs- und Entschädigungsgesetz (JVEG) in Abschnitt 3, §§ 8-14 festgesetzt sind, an die Stelle einer Vereinbarung. Die Vergütung unterschreitet die jeweils geltenden Sätze des JVEG nicht.

  9. Eigentumsvorbehalt und Urheberrecht
    9.1 Die Übersetzung bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum der Auftragnehmerin. Bis dahin hat der Auftraggeber kein Nutzungsrecht.
    9.2 Die Auftragnehmerin behält sich ein etwa entstandenes Urheberrecht vor.
  10. Verzicht auf Widerruf
    Soweit die Erteilung des Übersetzungsauftrags auf einem per Internet oder E-Mail erfolgten Angebot der Auftragnehmerin beruht, verzichtet der Auftraggeber auf sein möglicherweise bestehendes Widerrufsrecht für den Fall, dass die Auftragnehmerin mit der Übersetzungsarbeit begonnen und den Auftraggeber hiervon verständigt hat.
  11. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
    11.1 Für den Auftrag und alle sich daraus ergebenden Ansprüche gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist der Sitz der Pannek & Gómez GbR.
    11.2 Die Vertragssprache ist Deutsch. Der Umstand, dass diese AGB (auch rechtliche Hinweise und Datenschutz) sowie sämtliche Inhalte dieser Internetseite auch auf Spanisch zur Verfügung gestellt werden, hat darauf keine Auswirkung.
  12. Schriftform
    Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sind nur gültig, wenn sie schriftlich vereinbart worden sind. Dies gilt auch für die Änderung des Schriftformerfordernisses selbst.
  13. Salvatorische Klausel
    Die Wirksamkeit dieser Geschäftsbedingungen wird durch die Nichtigkeit und Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine gültige zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Ergebnis bzw. dem angestrebten Zweck möglichst nahe kommt.